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Betreuungslexikon
Medizinische Aspekte einer Patientenverfügung
Eine Patientenverfügung kann die krankheitsbedingte Prognose eines Patienten verschlechtern.
Patientenverfügungen könnten bei den behandelnden Ärzten zu einer „negativen therapeutischen Grundeinstellung“ führen.
Daraus könnte dann ein Selbstläufer werden, der die Prognose tatsächlich verschlechtert.
Dieser Effekt ist auch als „Futility“ (Aussichtslosigkeitsannahme) bekannt. In zwei Studien zeigte sich, dass beiPatienten mit einer schweren, intrazerebralen Blutung die Annahme einer schlechten Prognose ein unabhängiger Risikofaktor für die tatsächliche Sterblichkeit und das neurologische Ergebnis war.

